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Blogbeiträge (39)

  • Haben Gedanken wirklich Macht?

    So einfach wie es tönt, ist es natürlich nicht. Nicht jeder Gedanke, den man hat, wird sofort zur Wirklichkeit. Dies ist auch gut so, denn, meine Gedanken über gewisse Chirurgen sind nicht die Besten…. 😉 Ich habe im letzten Artikel erwähnt, dass ich versuche, meine Gedanken zu „pflegen“. Ich glaube, pflegen ist der richtige Ausdruck. Lapidare Sprüche, wie, „positives Denken“ oder, immer nur gute Gedanken zu haben, funktioniert, wenn alles rund läuft, aber nicht, wenn es einem wegen einem Schicksalsschlag schlecht geht. Was funktioniert denn? Es gibt eine Zeit für böse schlechte Gedanken aber auch eine Zeit, um die Gedanken zu verbessern. Susi, wir verstehen Bahnhof, geht es genauer? Also, ich finde es ganz wichtig, dass man traurige böse und schlechte Gedanken in einer Krisensituation zulässt. Krampfhaft positiv denken zu wollen, ist nicht gesund und man verdrängt so die wahren Gefühle. Es gibt Tage, da tut es mir so verdammt gut, wenn ich böse Gedanken über meine früheren inkompetenten Chirurgen zulasse. Soso, und wo, Susi, ist da Deine Gedankenpflege? Ich habe mich trotz entstelltem Gesicht, fürs Leben entschieden. Will heissen, ich fing an zu überlegen, was kann ich selber in meiner Situation verbessern. Auch versuche ich mich auf die doch noch schönen Seiten des Lebens zu konzentrieren. Seht ihr, schon ist man mitten in der guten Gedanken-Pflege. Ich kann meine Leidenschaft, das Joggen, noch ausführen. Während dem joggen habe ich jedes Mal einfach ein geiles Gefühl. Das macht mich und meine Gedanken glücklich. Ich kann meine Büchersucht voll ausleben. Dies bringt mich auf neue und andere Gedanken. Ich kann jeden Tag das feine Essen, welches mir mein Mann kocht, voll geniessen. Dabei habe ich dankbare Gedanken, so einen lieben Mann zu haben. Mein Gesicht rekonstruieren kann ich selber nicht, kann mich ja nicht selber operieren. Da warte ich immer noch auf DEN seriösen kompetenten Arzt. Doch während dem Warten kann ich meine Situation verbessern, indem ich die Komfortzone verlasse. Ich gehe unter die Leute gehe ins Fitnessstudio und erlebe, mit wenigen Ausnahmen, dass ich voll akzeptiert werde. Dies tut mir gut, da ich ein sehr extrovertierter Mensch bin. Ich, so alt wie ich bin, erlaube mir gar, Zukunftspläne zu haben und sie auch anzugehen. Susi, erzähl uns von Deinen Zukunftsplänen. 😊 Och, ein paar Geheimnisse darf ich auch noch haben. Ihr hier im Blog seid aber die Ersten, die von meinem Plan, wenn er denn konkreter wird, erfahren werdet, versprochen! Ist dies alles? Nein, da ich nicht mehr arbeite, ist es sehr wichtig, nicht einfach in den Tag hineinzuleben, denn Langeweile öffnet Tür und Tor für schlechte Gedanken. Jeden Abend mache ich mir einen Plan, was ich am anderen Tag erledigen oder unternehmen will und muss. Ihr glaubt es nicht, mein Tag ist fast immer ausgefüllt. Jeden Morgen fange ich im Garten mit Morgengymnastik an. Danach höre ich regelmässig Mantras. Mantras, was ist denn dies schon wieder? Ich zitiere: Mantras werden auch positive Affirmationen genannt. Mit ihrer Hilfe können wir Einfluss auf unsere Gedanken nehmen und lernen, an uns selbst zu glauben. Ein Mantra ist ein kurzer Satz, ein Spruch eine Silbe oder ein einzelnes Wort, welches laut oder in Gedanken wiederholt wird. Als Abschluss ein Spruch, der es auf den Punkt bringt: Finde den Mut Dinge zu ändern, die du ändern kannst. Finde die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die du nicht ändern kannst. Sei weise, zwischen diesen zu unterscheiden. In diesem Sinne … 😊

  • Interview im Tages Anzeiger

    Stefan Aerni vom Tages Anzeiger führte bei uns zu Hause mit mir ein Interview durch. Die Fragen wurden emphatisch aber nie rührselig oder mitleidig gestellt. Auch verstand es Herr Aerni, so zu schreiben, dass man auch zwischen den Zeilen einiges «lesen» kann. Absolut lesenswert! Hier gelang ihr zum INTERVIEW

  • Vergiss den, der dich vergessen hat!

    Nein, nein, keine Angst, damit meine ich nicht meinen Mann, wir sind immer noch glücklich zusammen. Ich glaube, wir könnten schon gar nicht mehr ohne einander leben. Klar, wir streiten, machen Frieden, politisieren kontrovers und gehen uns sicher auch ab und zu auf den Wecker. Doch im gleichen Moment würden wir füreinander durchs Feuer gehen. Ja aber Susi, was soll den der Titel? Also: Seit 2018, als mir Chirurgen das halbe Gesicht amputierten, mit dem Versprechen, dass sie mich innert sechs Monaten wiederherstellen und ich mit einer Augenepithese ohne aufzufallen unter die Leute könne, sah ich nach jeder sogenannten Wiederherstellung noch schlimmer aus und hatte noch mehr Beschwerden. Dann, als die „Götter in Weiss“ merkten, dass sie überfordert sind, dass sie nicht mehr weiterwissen, fingen sie an, mich hinzuhalten. Will heissen, es geschah nichts mehr Konkretes. Ständig musste ich nachfragen, wie es denn nun weitergehe. Keine klare Antwort. Seit fünf Jahren lassen die mich mit dieser selbstgenähten Stoffmaske herumlaufen, ohne sich zu überlegen, wie belastend diese never ending story für mich ist. Als dann der eine Chirurg mir sagte, „ich sei ja schon 61 Jahre alt, ich solle doch mit dieser Stoffmaske leben“, wusste ich, die haben weder die Kompetenz noch den Willen mir zu helfen. Es war ihnen einfach pipegal! Als einer der Chefs mir schrieb, ich solle mich doch im Ausland weiteroperieren lassen, war ich ehrlich gesagt erleichtert. Erleichtert, dass sie nun endlich indirekt zugaben, dass sie nicht imstande sind, ihre „Arbeit“ an mir seriös zu beenden. Schon traurig, da ist man in der Schweiz versichert, und wird dann, wenn es schwierig wird, einfach ins Ausland geschickt, ohne eine Überweisung zu machen. Ich kann doch nicht einfach ins Ausland gehen und sagen: „Hallo, die Schweizer Chirurgen schicken mich“. Doch es zeigt sich wieder einmal, dass vermeintliche Niederlagen sich als Glück erweisen. Eine Kollegin sagte zu mir: „Vergiss diese inkompetenten Chirurgen, die dich schon lange vergessen haben!“ Sie hielt mir dann einen Vortrag. Einen guten Arzt zu finden, könne man mit einer Partnerwahl vergleichen. Die ersten drei sind selten die Richtigen. Man darf nicht aufgeben. Der Richtige kommt bestimmt. So sei es auch mit den Ärzten. „Der richtige Arzt wartet schon auf dich, Susi“. Super, aber wo??? Was nun kommt, tönt sehr spirituell aber es ist einfach wahr: Ich bin überzeugt, dass Gedanken eine Macht haben. Achtung, das heisst jetzt nicht, wenn man krank ist, man nur gute Gedanken haben muss und schon ist man geheilt. Das ist Humbug. Es ist mehr eine Gedankenpflege, die ich für mich anwende und braucht wie alles Regelmässige, Übung. Ich werde im nächsten Artikel im Blog mehr auf diese Gedankenpflege eingehen. Es ist zu kompliziert, um es einfach in ein zwei Sätzen zu erklären, ohne, dass es falsch verstanden werden könnte. Mit Gedankenpflege, Mantras und ganz wichtig, aktivem Handeln, erreicht man nicht alles, aber einiges. Und ja, ich habe einen neuen Arzt gefunden. In der Schweiz! Ich halte Euch auf dem Laufenden.

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  • Susi Schildknecht | Krebsgesicht

    Zuerst galt es, den Krebs zu besiegen. ​ Jetzt – mit deformiertem Gesicht – gegen Vorurteile anzukämpfen. ​ Hier gebe ich Einblick in meine Geschichte und Überlebensstrategien. Der Kampf um ein neues Gesicht Da war ein leichter Schmerz ... in der Nase. Zuerst nicht schlimm. Doch dann immer heftiger. ​ „Da ist nichts“, sagten die Ärzte. Immer und immer wieder. ​ Selbst wenn meine Nase blutete – und sich allmählich verformte. Susi Schildknecht-Gut krebst nicht zurück Zwei Jahre später, nach einer eigenen Internet-Recherche, bestand ich auf einer Biopsie der Wundkruste. Die Diagnose war ein Schock: Nasenkrebs (med. Plattenepithelkarzinom). Zu spät entdeckt, in der Folge unsorgfältig operiert und ungenügend nachbetreut – bei mir reihte sich ein medizinisches Versagen ans nächste. Mit verheerenden Folgen. Sechs Jahre später hatte mir der Krebs das halbe Gesicht zerstört. Ich verlor die Nase, das rechte Auge, die rechte Wange, die rechte Stirn, einen Teil des rechten Schädels. Auf dieser Webseite und in meinem Blog gebe ich Einblick in meine Schicksalsgeschichte. Ich erzähle vom Kampf gegen den Krebs ​von meinen ​ Erlebnissen in den Spitälern vom Umgang der Gesellschaft mit Menschen mit deformierten Gesichtern und will zeigen, dass ich mich Ich berichte, wie es mir dabei geht, ​ nahezu Unerträgliches zu ertragen weder von den Folgen meiner Krankheit noch von einer normorientierten Gesellschaft zurückbinden lasse Ich will vor allem auch anderen Betroffenen Mut machen, niemals aufzugeben. Trotz physischem und psychischem Schicksalsschlag muss es möglich sein, ein aktives, selbstbewusstes und qualitätsvolles Leben zu führen. Erste Einblicke für Sie Lesen Sie hier meine aktuellsten oder speziell hervorgehobenen Blog-Beiträge Heute ist nicht alle Tage 21 „Gefällt mir“-Angaben. Beitrag nicht mit „Gefällt mir“ markiert 21 Eine "wiederhergestellte" Nase ... 47 „Gefällt mir“-Angaben. Beitrag nicht mit „Gefällt mir“ markiert 47 Interview in der dropa balance Beitrag nicht mit „Gefällt mir“ markiert Wenn überforderte Ärzte am Fließband operieren 6 „Gefällt mir“-Angaben. Beitrag nicht mit „Gefällt mir“ markiert 6 Wenn Ärzte Patienten nicht ernst nehmen 3 „Gefällt mir“-Angaben. Beitrag nicht mit „Gefällt mir“ markiert 3 Hier gelangen Sie zum vollständigen Blog “Trotz halbem Gesicht – der Mund funktioniert noch.” - Susi Schildknecht-Gut, nach dem Sieg der 10-minütigen Rede im Rhetorikclub, Winter 2019 “Heute ist nicht alle Tage. Ich komm' wieder, keine Frage.” - Susi Schildknecht-Gut, ​ gut gebrüllt, wie der rosarote Panther ​ “Mein Gesicht war voller Krebszellen und ich hatte die Wahl: weg mit dem Leben – oder weg mit dem Gesicht. Ich entschied mich fürs Leben.” - Susi Schildknecht-Gut

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