Mode für Gesichtsverletzte – oder: Darf ich mich noch schick kleiden?

Eine dumme Frage, denken Sie? – Ja, dachte ich auch.


modefürgesichtsdeformierte

Ich hatte schon immer Spass an Shopping und schönen Kleidern. Nicht, dass ich jede Saison meinen Kleiderschrank erneuere. Mir geht es nicht so sehr darum, "mit der Mode zu gehen". Doch ich mag es, mich schick zu kleiden – mal trendy, mal retro. Was mich halt gerade so anspricht. Gerne auch mal auffällig im Schnitt oder in der Farbe. Das mag dann für zarte Gemüter schon mal etwas provokativ wirken – genau so aber entspricht es meinem Naturell.


Meine Krankheit hat da nichts daran geändert. Die Krebszellen haben schliesslich "nur" mein Gesicht zerfressen, nicht meine Leidenschaft für Fashion und Accessoires.


Doch als ich neulich mit jugendhaft wirkender Jeansjacke und strassbesetzten Turnschuhen unterwegs war, begegnete ich einer Bekannten, die sage und schreibe folgenden Kommentar zu meinem Outfit hatte: "Gell, mit deinem Kleiderstil willst du von deinem Gesicht ablenken."


... *schluck* – ... ja, echt! Da verschlug es mir die Sprache. Was wahrlich nicht oft geschieht.


Liebe Frauen, oder auch Männer, oder Kinder –

mein ästhetisches Empfinden für schöne Kleider ist absolut intakt. Was ich anziehe, hat nichts, aber auch rein gar nichts (!) mit meinem Gesicht zu tun. Und wenn da irgendjemand meint, dass ich mit meinem Gesicht mich gefälligst in dunkle Tücher zu hüllen hätte, wird höchstens das Gegenteil bei mir bewirkt und man sieht mich demnächst noch bunter und peppiger auf der Strasse.


Gerne werde ich Ihnen in späteren Blog-Beiträgen ein paar Kostproben von meiner Freude an Stil und Fashion geben!


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