Krebs ist Krieg im Körper

Wenn der Krebs im Körper ist in einer Phase, wo man es noch nicht weiss, spürt man einfach, dass etwas im Körper nicht stimmt. Es fühlt sich wirklich so an, wie es der Titel sagt: Krieg im Körper, aber man weiss noch nicht, wer der Gegner ist.


Im Jahre 2010 begann bei mir das Ganze mit Schmerzen in der Nase, und dann kamen Blutungen dazu. Zuerst machte ich mir keine Sorgen. Als es aber nicht besser wurde, suchte ich ärztliche Hilfe auf. Nach 21 Fehldiagnosen von Ärzten, die nur komische Sprüche machten, hatte ich genug. Alle sagten sie mir, es wäre nur eine trockene Nase oder in meinem Alter hätte man halt seine „Wehwehchen“. Dabei sah man je länger, je deutlicher eine Art „Ekzem“ in der Nase, und allen Ärzten berichtete ich von den bereits monatelangen Beschwerden, die immer schlimmer würden. Nach dem Motto: «Hilf dir selbst!», googelte ich zu meinen Beschwerden. Unter anderem wurde da «Nasenkrebs» erwähnt. Ich bat meinem damaligen Arzt, nun endlich eine Gewebeprobe zu machen. Er reagierte «hässig» und meinte genervt, ich würde mich doch nur selbst verrückt machen, er bleibe bei seiner Diagnose der trockenen Nase. Doch wenn ich unbedingt wolle, dann würde er eine Gewebeprobe nehmen in der Hoffnung, dass ich dann endlich beruhigt wäre. … Die Probe ergab ein positives Ergebnis: Nasenkrebs. Ich hatte ein sogenanntes Plattenepithel-Karzinom. Dank Dr. Google war da endlich die richtige Diagnose. Doch keine Entschuldigung von den Ärzten – Götter in Weiss …


Was ist eigentlich Krebs?

Krebs ist ein Sammelbegriff für verschiedene Krankheiten mit gemeinsamen Merkmalen: Ursprünglich normale Zellen vermehren sich unkontrolliert – sie werden zu Krebszellen und dringen in umliegendes Gewebe ein, verdrängen und zerstören es.

Es gibt gutartige und bösartige Tumoren. Die bösartigen werden als Krebs bezeichnet. Die gutartigen nennt man Geschwür oder einen soliden Tumor.


Wieso nennt man dem Krebs «Krebs»?

Der Name Krebs stammt vom griechischen Arzt Hippokrates. Wie man hier sieht, hat der Tumor auch so Ausläufer bzw. Klammern, wie ein Krebstier.


In der Schweiz erkrankt jede dritte Person einmal im Leben an Krebs. Dank besserer Medizin ist das Sterberisiko gesunken, doch Krebs ist nach wie vor die zweithäufigste Todesursache.

Ich holte mir von verschiedenen Ärzten Empfehlungen ein, welche Therapie bei mir angezeigt sei. Da zeigte sich für mich zum ersten Mal: drei Ärzte – drei verschiedene Meinungen zu meiner Krankheit. Einer empfahl Bestrahlungen, ein anderer riet gerade davon ab und ein dritter schrieb, dass nur eine Chemo-Therapie etwas nütze. Als Patientin in einer solchen Situation «richtig» zu entscheiden ist nicht einfach.


Krebsbehandlungen

Krebstherapien sind nach wie vor ein zweischneidiges Thema: ALLE schulmedizinischen Therapien schädigen oder töten nicht nur Krebszellen, sondern auch gesundes Gewebe.


Bei Hautkrebs verordnen die Ärzte meistens eine Bestrahlung. Das bedeutet: während zwei Monaten jeden Tag eine fünfminütige Bestrahlung.


Bei Blut- und Brustkrebs sowie Krebserkrankungen der inneren Organe wird meistens eine Chemotherapie angeordnet. Das ist eine Infusion, die über mehrere Monate stattfindet.


Alternative medizinische Methoden, Heilerinnen oder Heiler

Viele befolgen einfach, was der Arzt sagt. Dies ist begreiflich, da man ja selber keine Ahnung hat, was helfen kann. Wer selbst sucht, begegnet sowohl Chancen wie auch Gefahren.


Meine Erfahrungen: Es ist ganz wichtig, dass man Krebserkranken ihre Wünsche zugesteht und ihre Bedürfnisse akzeptiert. Auch wenn sie z.B. plötzlich finden, vegetarisch zu werden helfe gegen den Krebs. Andere leben nur noch nach rein biologischen Grundsätzen oder machen Ölspülungen im Mund, da es scheinbar Gifte rausspüle. Egal, ob diese Dinge nun wirksam sind oder nicht: Wer nach alternativen Möglichkeiten sucht, hat noch nicht aufgegeben, und das ist wichtig.


Vorsichtig ist allerdings bei selbsternannten Heilern geboten. Verzweifelt wie ich war, liess auch ich mich auf zwei Heilerinnen ein. Das eine war eine Frau, die einem rein durch ihre Gedanken vor Operationen helfen können soll, dass einem danach nicht übel war und man keine Schmerzen haben sollte. Eine Stunde vor der OP und eine Stunde danach hat sie mit ihrer spirituellen Energie an mich gedacht – für 200 Franken. Genützt hat es nichts: mir war speiübel und grosse Schmerzen hatte ich auch.


Eine andere Frau versprach mir, mit Handauflegen und Gebeten den Selbstheilungsprozess zu fördern. Durch das Gebetsgemurmel der Heilerin entspannte ich mich zwar und schlief ein, doch genützt hat es nichts. Danach hatte ich genug von solche Heilungsversprechen. Heute begreife ich aber alle, die aus lauter Verzweiflung und Inkompetenz der Ärzte sich an jeden Strohhalm klammern und einen Heiler aufsuchen. So nutzlos meine Erfahrung auch war: Eins muss ich sagen – wie man mit kranken verzweifelten Menschen umgeht, da könnten die schulmedizinischen Ärzte einiges von den Heilern lernen!


Also, Vorsicht vor Menschen, die unrealistische Versprechen machen!


Es gibt aber andere sehr gute Alternativen von Krebsbehandlungen, die auch von der Krankenkasse bezahlt werden:


Misteltherapie: In einigen Spitälern behandeln man Krebs zusätzlich mit Mistelinfusionen oder Mistel-Spritzen. Die Mistel ist eine Pflanze, die künstliches Fieber erzeugt und somit dem Krebs «Dampf» macht, ganz salopp und kurz erklärt.

Cannabis: Es gibt Fachleute, die sagen, dass Cannabis die Krebszellen in Schach halten könne. Leider weigert sich die Pharmaindustrie, sich für den Beweis dieser Beobachtung zu engagieren und Studien dazu zu liefern, denn Cannabis ist einiges günstiger als eine Chemo-Therapie oder Bestrahlungen.

Was aber ganz klar ist: Cannabis hilft sehr gut gegen Schmerzen und lindert Krämpfe. Zudem richtet es weniger Schaden an, als wenn man ständig Schmerzmittel zu sich nimmt, da diese den Magen angreifen. Für medizinische Zwecke muss man für die Einnahme von Cannabis eine Bewilligung beim Bundesamt für Gesundheit einholen.


Vertrauen ist gut – Kontrolle ist besser. Deswegen ist es wichtig, dem Arzt nicht einfach alles zu glauben und blind zu gehorchen, sondern selber nach anderen Möglichkeiten zu suchen und sich zu informieren. Auch Ärzte erzählen, mit Verlaub, ab und zu Blödsinn.


Es ist zudem erwiesen, dass Patienten, die alleine durch den Arzt oder den lieben Gott gesund werden wollen, ihre Chancen zum Überleben schmälern!


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